Wer erzählt euch hier eigentlich die ganze Zeit was vom Pferd? Bevor es weitere Neuigkeiten aus Australien gibt, habt ihr heute die Möglichkeit einige Einblicke in meine Seele als Australien Bloggerin zu bekommen. Es gibt ja mittlerweile doch ein paar Leser, die mich nicht persönlich kennen – für euch beantworte ich im folgenden Beitrag insgesamt 22 Fragen, die mir von der lieben » Gefa von Weltbummlerei und von der lieben » Josi von Passport Full of Happiness gestellt wurden. Sie haben mich nämlich beide für den Liebster Award nominiert – YAAAAYY!!!! Thank you so much!

Der Liebster Award ist dafür da, neue Blogs bekannter zu machen und sie untereinander zu vernetzen. Ich habe das Gefühl, das funktioniert ganz gut. Ich danke euch beiden also sehr für eure Nominierung und beantworte eure Fragen hintereinander.

Ich starte mit den Fragen von » Gefa (Weltbummlerei):

Australien Bloggerin plaudert aus dem Nähkästchen

1.

Was war der ausschlaggebende Punkt, der dich zum Bloggen motiviert hat

Dass ich gern schreibe war schon lange klar und irgendwie wuchs das Bedürfnis ein „Online-Zuhause“ zu haben, in dem ich meinen Gedanken freien Lauf lassen kann. Auf der anderen Seite wollte ich auch Texte schreiben, mit denen andere etwas anfangen können und nicht nur mein wirres Gedankengut veröffentlichen. Als die Entscheidung fiel nach Australien zu gehen wusste ich: Menschen die im Büro sitzen, aus familiären oder welchen Gründen auch immer nicht reisen können, die möchte ich mit meinen Reiseerzählungen und Fotos begeistern. Sie sollen mit mir reisen! Ich möchte Australien Bloggerin werden. Bestärkt wurde ich mit meiner Blog-Idee zusätzlich, als ich viele tolle Australien-Geschichten von Freunden erzählt bekommen habe. Mir kam die Idee, auch ihre Geschichten zu erzählen und so nicht immer nur über mich zu schreiben. Als die Meisten einverstanden waren ihre Geschichte online zu erzählen, wurde quasi der Grundstein für meinen Blog gesetzt.

2.

Bist du der Entspannungstyp oder der Abenteuertyp

Wenn es nur Ent- oder Weder gibt, dann eher der Abenteuertyp. Ich habe die Leute, die mehrere Stunden Flug auf sich nehmen um sich dann auf eine Sonnenliege zu schmeißen ohne irgendetwas von dem Land zu wissen, in dem sie sich gerade sonnen, noch nie verstanden. Ein bisschen Entspannung brauche ich natürlich auch. Da fällt mir Gili Air ein, wo ich eigentlich den Tauchschein machen wollte. Da überkam mich ein solcher Entspannungs-Vibe, dass ich mich vier Tage lang nur der chilligen Sphäre der Insel hingegeben habe. Nach den vier Tagen brauchte ich aber auch wieder Action! Müsste ich mich also zwischen relaxen am Strand und Fallschirmsprung entscheiden, würde ich immer den Fallschirmsprung wählen.

Aktive Australien Bloggerin

3.

Planst du deine Reise bis ins kleinste Detail oder bist du eher der spontane Typ

Hier kann ich mich wirklich nicht entscheiden. Da bin ich wirklich der Typ für’s Mittelmaß. Ich mag es auf jeden Fall anzukommen und zu wissen, wo ich die ersten Nächte schlafe. Mach ich allerdings einen Road Trip, bin ich lieber komplett spontan unterwegs um frei in meiner Entscheidung zu sein. Gefällt mir Ort XY besonders gut, möchte ich in der Lage sein mir viel Zeit zu nehmen und nicht weiter zur nächsten gebuchten Unterkunft hetzen zu müssen.

4.

Was ist das außergewöhnlichste Gericht, das du im Ausland gegessen hast

Ich muss unbedingt die Geschichte erzählen, wie ich FAST etwas extrem Außergewöhnliches gegessen habe. Picknick mit Einheimischen in Kambodscha. Ich war gerade erst angekommen und geplagt vom Jetlag, dementsprechend wollte ich erstmal mit einem mir bekanntem Snack anfangen und nahm mir ein Ei. Der freundliche Khmer von CRDT, für die ich meine Bachelorarbeit schrieb, schaute mich mit großen Augen an und fragte, ob mir „Balut“ etwas sagen würde. Ich schüttelte den Kopf und er nahm mir das Ei ab. Balut ist ein angebrütetes Entenei. Er schälte das Ei vorsichtig und zeigte mir, was ich da fast gegessen hätte. Ein schon zu erkennendes Küken mit dunklen Federn tauchte hinter der Schale auf. Mir wurde ganz schlecht!

Australien Bloggerin beim Picknick

5.

Wie lautet deine Message? Was möchtest du in der Welt verbreiten

Kennt ihr den Song »“Testament“ von Sarah Lesch? Wenn nicht, unbedingt rein hören! Ich wünsche mir, dass mehr Leute ihren Träumen folgen und nicht im starren Hamsterrad stecken bleiben, nur weil sie Angst haben ein Risiko einzugehen. Mein Blog soll zeigen, wofür es sich zu leben lohnt. Ich hatte Lust Australien Bloggerin zu werden und bin es halt geworden – trotz unbefristeten Arbeitsvertrags, toller Wohnung etc. So etwas zu wagen, dazu möchte ich meine Leser/innen motivieren!

6.

Würdest du woanders leben, wenn du könntest? Wenn ja, wo

Nein – mein fester Wohnsitz ist in Berlin und das ist gut so. Dort fühle ich mich wohl. Wenn ich das Gefühl habe woanders sein zu wollen geh‘ ich eben. Somit lebe ich jetzt erstmal die nächsten Monate in Australien.

7.

Kannst du dich noch an das Gefühl erinnern, als du deinen ersten Beitrag veröffentlicht hast? Wie war das für dich

Oh ja, das ist ja noch nicht lange her. Es war sehr aufregend. Ich hatte keine Ahnung von WordPress und habe sehr viel Arbeit in meine Seite gesteckt. Den Blog neben meinem Vollzeit-Job zu launchen war ziemlich hart. Oft bin ich abends nach Feierabend noch bis 22 oder 23 Uhr im Büro geblieben, da ich dort in Ruhe an meiner Seite basteln konnte. Als mein Blog mit seinen ersten vier Beiträgen online ging, fühlte es sich aufregend und erlösend an. Endlich war es geschafft. Ich konnte mein Vorhaben mit der Welt teilen und war nun offiziell Australien Bloggerin.

8.

Hat das Bloggen etwas verändert? Deinen Alltag, deine Einstellung oder sogar dein Leben

Das Bloggen hat definitiv meinen Alltag verändert. Alles was ich erlebt habe, verarbeite ich erstmal in einem Video und/ oder Beitrag. Ich mag das! Ich habe Tourismusmanagement studiert und habe innerhalb kürzester Zeit an vielen verschiedenen Orten gelebt. Manchmal hatte ich das Gefühl gar nicht mehr hinterher zu kommen. Holland, Kanada, Kambodscha, England – wo bin ich gerade? Jetzt in Australien mache ich das anders. Ich bin langsam unterwegs und erlebe durch den Blog alles irgendwie zwei Mal. Das ist total schön.

Australien Bloggerin am arbeiten

9.

Was ist dein absoluter Lieblingsblog

Das ist echt schwer zu sagen. Ich lese und mag sehr viele Blogs. Einer, der sich durch die tolle Aufmachung aber immer abhebt ist » Smaracuja – schaut euch z.B. an » wie Nina ihren Oregon Road Trip aufbereitet hat. Da liest man allein wegen der tollen Darstellung schon weiter.

10.

Wie sorgst du für die Verbreitung deiner Inhalte

Im Moment eigentlich nur über Facebook. Ich fange jetzt erst an richtig Zeit zu haben meinen Blog weiter auszubauen das heißt, zukünftig wird wohl noch Instagram hinzukommen und auch bei YouTube möchte ich aktiver werden.

11.

Was war bislang in Bezug auf das Bloggen deine größte Herausforderung

Definitiv die technische Seite.

Weiter geht’s mit » Josis Fragen (Passport full of Happiness):

Noch mehr Nähkästchen-Plausch

1.

Seit wann bloggst du schon

Seit dem 12.06.2016 – ich habe meinen Blog genau einen Monat vor meinem Abflug nach Australien gelauncht.

2.

Was ist dein Alleinstellungsmerkmal? Warum kommen Besucher auf deine Seite

Ich mag Slow Travel, mag es also einen Ort richtig kennen zu lernen. So tauche ich richtig in die Destination ein, anstatt nur ein kurzer Besucher zu sein. So kann ich bessere Tipps und mehr Insights geben. Gerade bin ich ausschließlich Australien Bloggerin – Infos zu anderen Ländern sucht ihr bei mir vergeblich, obwohl ich schon in vielen anderen Ländern war.

3.

Was war dein schönstes Reiseerlebnis und warum

Australien Bloggerin in NicaraguaIch war mehr in Südostasien als in Lateinamerika unterwegs, weshalb ich sehr aufgeregt war, als ich das Erste – und bisher Einzige Mal – dorthin reiste. Ich hatte 1,5 Wochen Zeit einen Kumpel in Venezuela und 1,5 Wochen um meine beste Freundin in Nicaragua zu besuchen, die bei einer Gastfamilie lebte. Vor allem Nicaragua hat mich absolut begeistert. Es war vermutlich die Kombination aus vielem, was dies zu meiner schönsten Reise machte: Endlich wieder Zeit mit meiner Freundin verbringen zu können, die Authentizität des Landes – es ist einfach noch nicht so touristisch. Die beeindruckende Landschaft und die tollen Dinge, die wir unternommen haben. Dschungel-Erkundung, Fahrt durch die Mangroven, Vulkanbesteigung, Strandwanderung an einsamen Stränden und vieles mehr.

4.

Warum würdest du Freunden abraten in ein Land zu reisen? Was ist dein K.O.-Kriterium für ein Land

Ein K.O.-Kriterium ist ganz klar fehlende Sicherheit. Als ich meinen Kumpel in Venezuela besucht habe, fanden gerade die Wahlen zwischen Maduro und Caprilles statt. Ich hatte mich nicht informiert und stand dann ziemlich dumm da. Ohne meinen Kumpel konnte ich mich nirgendwo hin bewegen. Als ich einen Morgen allein war und den Strand nur ein kleines bisschen weiter herunter vom Haus weg lief, sprachen mich die Nachbarn sofort an, dass ich das nicht tun dürfte – es sei zu gefährlich. Es war einfach dumm, zu dieser Zeit nach Venezuela zu reisen und ich glaube auch jetzt, würde ich da erstmal nicht wieder hin fliegen.

5.

Reist du lieber allein oder mit jemanden aus der Heimat

Ich reise lieber mit jemandem zusammen. Auch allein war ich schon unterwegs, z.B. in Kambodscha und ich habe wundervolle Menschen kennen gelernt. Als ich aber am Ende krank wurde, stand ich ziemlich allein da und habe mir gewünscht, einen meiner Lieben in der Nähe zu haben. Jetzt in Australien genieße ich es sehr, Erlebnisse mit meinem Freund teilen zu können. Es macht einfach mehr Spaß!

6.

Was ist etwas, was du schon immer deinen Lesern sagen wolltest

Genießt euer Leben, tanzt aus der Reihe und lebt kein Standard-Leben, nur weil ihr denkt, jeder muss es so machen!

7.

Was würdest du tun, wenn du von heute auf morgen 1 Mio Euro hättest

Als ich auf Lombok war, habe ich eine Montessori-Schule besucht, die von einer deutschen Rentnerin eröffnet wurde. Ich habe nun ein Patenkind dort, weil ich es bemerkenswert finde, wie Gabriela sich für die Kinder einsetzt. So viele Kinder haben keine Möglichkeit Schulbildung zu genießen. Gabriela kämpft gegen so viele Hindernisse, zum Beispiel teilweise gegen die eigenen Eltern der Kinder. Sie wollen sie nicht zur Schule gehen lassen (obwohl diese kostenfrei ist), da sie Zuhause arbeiten sollen. Ich habe sie gefragt, wie sie das finanziert: hauptsächlich durch Spenden und ihren eigenen Lebensunterhalt kann sie von ihrer Rente bestreiten. Eine bemerkenswerte Frau: sowas in der Art würde ich machen, wenn mir so viel Geld zur Verfügung stünde.

Australien Bloggerin mit Kindern

8.

Hat dich das Reisen verändert? Wenn ja, wie

Klar, jeder verändert sich auf Reisen. Der Horizont wird erweitert, man sieht Dinge aus einem anderen Blickwinkel und versteht einiges, was einem vorher seltsam vorkam. Ich habe das Gefühl die Welt ist ein Puzzle – um sie zu verstehen muss man Teilchen für Teilchen zusammen setzen. Auf jeder Reise kommt ein Teilchen dazu. Die ganze Welt zu verstehen schafft niemand, denn niemand kann es in einem einzigen Leben schaffen, überall auf der Welt gewesen zu sein. Das Reisen verhilft einem aber einiges klarer zu sehen.

9.

Wenn du etwas in deinem Leben ändern könntest, was wäre es

Ich würde meine Deutsche Denkweise noch mehr zurück schrauben. Ich hasse diese kleine, deutsche Stimme im Hinterkopf, die immer fragt ob es wert ist das Risiko einzugehen. JA, IST ES!!!!! No risk, no fun – es ist einfach so! Raus aus der sicheren Umgebung, rein ins Abenteuer!

10.

Meer oder Berge? Heiß oder Kalt? Sonne oder Wolken? Entspannung oder Action? Tiere oder Menschen

Einfach: Meer | Heiß | Sonne | Action (siehe Frage 2 von Weltbummlerei) | Tiere

11.

Und zum Schluss, weil ich die Frage auch so schön finde: Was macht dich glücklich

Die unfassbar tollen Menschen, die ich in meinem Leben habe machen mich glücklich!!! Sie unterstützen mich immer, egal ob ich am anderen Ende der Welt oder nebenan bin! Die Tatsache, dass ich in Europa geboren wurde macht mich glücklich, allein diese Tatsache gibt mir nämlich all diese Möglichkeiten, die ich habe. Reisen, andere Kulturen kennen lernen, Job kündigen und Australien Bloggerin werden – all das wäre in vielen anderen Ländern dieser Welt nicht möglich. Und natürlich mein toller Freund Chris – seitdem ich ihn habe gibt es keinen schlechten Tag mehr in meinem Leben. Falls er doch mal schlecht anfangen sollte, schafft Chris es ihn ins Positive zu drehen bevor er zu Ende ist.

Australien Bloggerin mit Freund

Meine Nominierung geht an…

Adriana und Sebastian von » Rucksackrausch! Die beiden sprechen mir immer aus der Seele, auch sie haben ihre Jobs gekündigt um zu reisen. Wenn euch ihre faszinierenden Fotos aus Lateinamerika nicht zum Ausbruch aus dem Alltagstrott motivieren, dann hilft glaube ich nichts mehr!

Anna von » Annas Notizblog! Anna macht eigentlich das, was ich früher auch machen wollte: ihre Gedanken öffentlichen teilen. Online sind auch spannende Berichte aus Australien und Neuseeland aber hauptsächlich lässt sie ihren Gedanken freien Lauf und zwar auf eine bewundernswerte Art und Weise!

Das möchte ich von euch wissen:

  1. Was ist das Außergewöhnlichste, was ihr in den letzten 3 Monaten gesehen habt?
  2. Was ist der größte Fehler, der euch auf Reisen jemals passiert ist?
  3. Gibt es eine Person, die ihr auf Reisen getroffen habt, die ihr sehr bewundert? Wenn ja, für was bewundert ihr sie?
  4. Welches Vorbild hattet ihr, als ihr eure Blogs aufgebaut habt?
  5. Inwiefern können Leser von eurem Blog profitieren – warum sollten sie Follower werden?
  6. Gibt es etwas, was euch am Blogger-Dasein nervt?
  7. Wenn ihr von heute auf morgen ein Haus geschenkt bekommen würdet und euch den Standort aussuchen könntet – wo würde es stehen und warum?
  8. Was wolltet ihr immer schon mal machen, habt es aber bis heute noch nicht geschafft?
  9. Was hat euch bisher davon abgehalten, die unter 8. genannte Sache in die Tat umzusetzen?
  10. Was ist euer absoluter Lieblingsbeitrag auf eurem Blog und warum?
  11. Was hat euch dazu bewegt Blogger zu werden?

Leitfaden für die Teilnahme

  • Danke der Person, die Dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog dieser Person in Deinem Beitrag
  • Beantworte die 11 Fragen, die Dir der Blogger, der Dich nominiert hat, stellt
  • Nominiere drei bis elf weitere Blogger für den Liebster Award
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für Deine nominierten Blogger zusammen
  • Schreibe diesen Leitfaden in Deinen Artikel zum Liebster Award, damit die Nominierten wissen, was sie tun müssen
  • Informiere Deine nominierten Blogger über die Nominierung und Deinen Artikel
  • Das Logo „Liebster Award“ findest Du » hier

»Ich bin Christina 

Schön, dass ihr mit mir durch meine Gedankenwelt reist! Es würde mich freuen, wenn ihr auch Lust habt, mit mir durch Australien zu reisen. Viel Spaß auf meinem Blog!

2017-08-08T12:20:40+00:00

2 Comments

  1. Gefa 30. Juli 2016 at 19:38 - Reply

    Hat richtig Spaß gemacht, deine Antworten zu lesen! 🙂

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